Meine Methoden

    Grundsätzlich vereine ich zwei wesentliche Ansätze. Erstens, aufbauend auf der Verhaltensforschung und der grundsätzlichen Biologie von Wild- und Haustieren, sind deren übliche sozialen Verhaltensweisen sowie auch deren  Sinnesorgane zu berücksichtigen. Es ist beispielsweise erforscht, welches Verhalten oder welche Körperhaltung eine Hauskatze oder ein Hund unter Stress und Entspannung an den Tag legen. Oder welche Art von sozialer Interaktion für diese Tiere "normal" ist. Dazu gibt es umfassendes Wissen, das das Verstehen unserer Haustiere enorm erleichtert. Oft geht es um das Erkennen was für ein Tier normal oder bedrohlich ist um Abhilfe zu schaffen, oder was genau sein Verhalten mitteilen möchte.
    Aber nicht zu vernachlässigen, wir Menschen sind ebenfalls ausgesprochen soziale Lebewesen mit einem grundsätzlich sehr intuitiven Zugang zu sozialem Verhalten. Solange es nicht um kulturelle Unterschiede geht, erfassen wir sehr viel Kontext aus Unterschwelligkeiten. Etwa ob ein Gegenüber dominant auftritt, Angst hat, traurig ist oder Unterstützung benötigt. So wie es Menschen mit einer Art "Mangel" eines derart intuitiven Zugangs gibt, finden sich Menschen welche soziale Details Intuitiv mit enormer Präzision wahrnehmen können (sogenannte hochsensible <<HSP = "Highly Sensitive Person">> und hochempathische Personen). In diesem Sinne ist meine intuitive Wahrnehmung seit Kindestagen speziell intensiv ausgeprägt und hat sich im Laufe der Jahre durch vertiefende Studien sowie stetem Training verfeinert. Ein Fokus liegt auf der nonverbalen Kommunikation.

    Verhaltensforschung

    Was bringt dieser Hund zum Ausdruck? Ist er müde, aggressiv, oder "unangenehm berührt"? Menschen können dies je nach Erfahrung oder Grad der "Vermenschlichung" des Tieres (also der Erwartung tierisches Verhalten dem des Menschen gleichsetzen zu können) unterschiedlich gut einschätzen. Die Verhaltensforschung bietet uns einen objektiven Zugang zu Tierverhalten und ermöglich daher spezielle Einsichten und Lösungsansätze. Durch den reichen Erfahrungsschatz aus der wissenschaftlichen Verhaltensforschung stehen wir sozusagen auf den Schultern von Giganten, berühmten Verhaltensforschern wie Jane Goodall oder Konrad Lorenz.

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    Intuitive Wahrnehmung

    Menschen sind mehr als nur logische Operatoren. Und wir nehmen viel mehr wahr als uns bewusst ist. So wie es verschieden starke Sinneswahrnehmungen in allen Bereichen wie etwa Farbe, Gehör oder Geschmack gibt so existieren auch viele Menschen mit besonders intensiver oder differenzierter unterschwelliger Wahrnehmung sozialer Beziehungen, die sich nicht auf Menschen beschränken müssen. Die intuitive Wahrnehmung von Tierverhalten und Problemfeldern im natürlichen Umfeld des Tieres sowie das jeweilige Tier / Mensch Verhältnis mit seinen Hintergründen und seinem Facettenreichtum können auf besondere Weise bei der Lösung akuter Probleme hilfreich sein.

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    Ein Beispiel: wie mache ich meine Katze in nur 15 Minuten glücklich, und ganz ohne Leckerli?

    Kleine Denkanstöße zur Vertiefung:

    • Die Grundlagen für ein harmonisches Miteinander mit Katze, Hund, Pferd & Co sind Vertrauen, die darauf aufbauende vertrauensvolle Beziehung, eine gesunde Bindung und eine für das Haustier klare berechenbare Kommunikation mit positivem feedback.
    • Hilfreich um erfolgreich mit unserem Haustier zu kommunizieren sind neben Fachwissen unsere Empathie, Geduld, Gelassenheit und innere Ruhe
    • Vertrauensbildende, bindungsfördernde Massnahmen - wie das  interaktive Spiel bei Hund und Katze - sollen im täglichen Miteinander nicht fehlen. Ebenso unterstützen wir die Entwicklung zu einer gesunden Eigenständigkeit, Selbständigkeit des jungen Haustieres.
    • Wir helfen Hund, Katze und Pferd mit der vom Menschen geprägten Welt, ihren Anforderungen sowie mit Artgenossen besser zurecht zu kommen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
    • Vorsicht Bestrafung, denn zumeist bestrafen wir falsch. Jedes (!) Auftreten des unerwünschten Verhaltens muss in der richtigen Intensität und unmittelbar (0,5 sec danach) bestraft werden. Was ist nun die richtige Intensität und können wir realistisch jedes Auftreten plus in dieser kurzen Zeitspanne bestrafen? Durch Bestrafung wird ein Verhalten unterdrückt, eine Lücke öffnet sich, die mit einem Alternativverhalten gefüllt werden muss. Eine gezielte Verhaltensunterbrechung will auch gelernt sein.



    Mein Anliegen ist ein harmonisches, zufriedenes  Miteinander zwischen Mensch und Haustier